Schau’n mer mal…

…so oder so ähnlich lässt es sich zusammenfassen – das erste SEHminar im Rahmen des #m_ok. Zugegeben: Es ist schon etwas her. Aber die Botschaft war nachhaltig. Michael Sarbacher von SKUBCH&COMPANY zeigte uns Studierenden neue Ansätze des Denkens und Problemlösens. Auf beeindruckende Art und Weise!


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Was im Titel noch nach dem Kaiser klingt, sagt in Wirklichkeit viel mehr aus. Durch kleine Aufgaben, Arbeit im Team und viel Kommunikation merkten wir nach einiger Zeit, dass wir in unseren Denkweisen und Handlungen oft gleichen Mustern folgen:

Analyse, kurze Planung, Bewertung und schließlich Durchführung, Erfolgsmessung etc. – das alles in kürzester Zeit.

Wir sind darauf geschult bei einem Problem oder einer Idee in den Tunnelblick zu wechseln. Algorithmen und Problemlösen nach Schema F sind wir gewohnt. Sie geben uns die Sicherheit das Richtige zu tun. Wir vernachlässigen unsere Umwelt und deren Inspiration. Alles um den größtmöglichen Gewinn zu generieren oder einfach nichts falsch zu machen. Fehler sind in unserer Kultur nicht wirklich gern gesehen. Das lernen wir meist schon ab der ersten Klasse. Dabei sollten wir viel öfter auch über den Tellerrand SEHen!

Es brauchte etwas Übung bis wir das Prinzip Sarbachers schließlich verstanden. Einer eigentlich einfachen Aufgabe begegneten wir wie gewohnt mit langen Diskussionen und dem Ziel einen gemeinsamen Nenner zu finden. So weit so schlecht gut. Diskussionen führten ins Endlose. Einige Wünsche und Äußerungen von Kommilitonen wurden kategorisch ausgeschlossen, obwohl sie hätten wichtig werden können.

Schließlich erwies sich ein einfacher Post-it als Möglichkeit diesem Dilemma zu entfliehen. Jeder SEHminarteilnehmer hinterließ seine Ideen auf diesem kleinen Stück Papier. Wir sammelten. Und sahen. Wir sahen, wie viele Wünsche und Äußerungen zustande kamen, die in der Diskussion so nicht geäußert wurden. Die Wünsche auf dem Post-it trugen im Inneren eine gemeinsame Idee und waren die Grundlage zum Lösen des Problems. Ein gutes Gefühl. Für alle Teilnehmer!

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Es macht also Sinn, auch das größte Problem mit einer gewissen Leichtigkeit anzugehen. Sich nicht gleich in übliche Mechanismen zu verrennen, sondern bewusst einmal andere Wege einzuschlagen. Auf das Kleine zu hören. Manchmal liegt das Schwierige halt im Einfachen. Und so sagen wir in nächster Zeit hoffentlich öfter einfach: Schau’n mer mal!

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